Bernd Wagner
Lebenslauf
Jahrgang 1955, DDR, Bezirk Frankfurt/Oder
katholischer und staatlicher Kindergarten
Polytechnische Oberschule (POS), 1962 - 1970
EOS "Geschwister Scholl" Fürstenwalde, 1970 - 1974, Abitur, 1974
Wehrersatzdienst 18. VPB Basdorf, Mot.-Schütze, 1974 — 1976,
Studium Humboldt-Universität Berlin, Dipl.- Kriminalist, 1976 — 1980
(Diplomarbeit zur Jugendgruppengewalt im Bereich der Forensischen Psychologie)
Kriminalpolizei DDR 1980 — 1990, zuletzt Oberstleutnant d. K und Kriminaloberrat
(Ausländergruppe und AK K II; Stellv. KL BdVP mit KD, K VI und VII; VW/SE KII HAK, Abt. Extremismus/Terrorismus Abt. VII im ZKA der DDR; Mitarbeit an Themen: Gesetzgebung III.Strafrechtsänderungsgesetz, Sraf- und Prozessrecht, Beweisrecht, Amnestie, Wiedereingliederung, Kriminologie des Rückfalls, der Jugendgruppengewalt, der Ökologie- und Technologie- und DV-Straftaten, des Rechtsradikalismus, intern. Extremismus und Terrorismus, Regierungskriminalität und Menschenrechtsverletzungen in der DDR)
Kriminalpolizei BRD, 1991, Kriminaloberrat, Leiter Abt. Staatsschutz im Gemeinsamen Landeskriminalamt der Neuen Bundesländer
ISS Frankfurt/Main, Aktionsprogramm der Bundesregierung gegen Aggression und Gewalt Jugendlicher in den neuen Ländern (AgAG), Wiss. Mitarbeiter, 1992 - 1994
Gesellschafter dip-Verlag 1992 - 1996
Gesellschafter Sicherheits- und Service GmbH (SSG), 1994 - 1996
Mobiles Beratungsteam (MBT) Brandenburg, Wiss. Mitarbeiter, 1994 — 2001
Zentrum Demokratische Kultur (ZDK), Leiter, 1997 — 2003
Initiative EXIT-Deutschland, Gründer gemeinsam mit Ingo Hasselbach, mit Unterstützung von Ulrich Hauser (stern), Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung), Christian Petry (Freudenberg Stiftung), ab 2000
Wiss. Arbeit und Beratung, RAA Berlin, 2003
ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, Geschäftsführer, ab 2003
Bernd Wagner zu seiner Person:
Aufgrund von Anfragen und Darstellungen im rechts- und linksextremistischen Lager und analog in der JUNGEN FREIHEIT und der WELT, teile ich mit, dass ich nicht Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR (offiziell oder inoffiziell) oder Mitarbeiter der Arbeitsrichtung I der Kriminalpolizei war.
Ich war und bin kein Mitarbeiter oder V-Mann eines Landesamtes oder des Bundesamtes für Verfassungsschutz . Ebenso wenig ist es die Organisation EXIT-Deutschland.
1975-1989 war ich Mitglied der SED. Danach war und bin ich in keiner politischen Partei Mitglied. Ich bin ausschließlich dem Grundgesetz, dem Gesellschaftsvertrag der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH und meinem eigenen Verstand und Gewissen verpflichtet.
Ehrenamtlich bin ich Mitglied im Freundeskreis der Theodor-Heuss-Stiftung, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik und Mitglied im Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt.
Staatliche Orden und Ehrenzeichen, sowohl der DDR als auch der Bundesrepublik Deutschland habe ich nicht erhalten. Ich wurde von der Theodor-Heuss-Stiftung mit der Theodor-Heuss-Medallie ausgezeichnet.
Veröffentlichungen
Bernd Wagner, Handbuch Rechtsextremismus, Reinbek 1994 Bernd Wagner, Jugend - Gewalt - Szenen, Berlin 1994 Bernd Wagner, Rechtsextremismus und kulturelle Subversion in den neuen Bundesländern, Berlin, 1997 Bernd Wagner, Thomas Grumke(Hrg.), Handbuch Rechtsradikalismus, Opladen 2002 Zahlreiche Beiträge in Sammelbänden