Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verbund der
ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
Matthias Adrian
Referent für das Zentrum Demokratische Kultur und Fallbetreuer bei EXIT-Deutschland. Er gehörte jahrelang der rechtsextremen Szene an, war Mitglied der NPD und anderer nazistischer Organisationen und stieg 2000 aus. Seit 2001 ist er Mitarbeiter bei EXIT-Deutschland und gibt seine Erfahrungen an alle Interessierten, aber auch an gefährdete Jugendliche weiter und zeigt an seinem Beispiel die Alternative zur rechtsextremen Ideologie und Lebensweise. Er ist Mitbegründer der Initiative "Alles aussteigen - der Scheiß endet hier" und arbeitete mit rechtsextrem-orientierten Strafgefangenen im thüringischen Justizvollzug.
Dierk Borstel
Dipl.-Politologe, befasst sich besonders mit kommunalen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Phänomenen und der Stärkung demokratischer Strukturen in Städten und ländlichen Regionen und der verschiedenen Akteursgruppen, so auch der Familie. Er ist an der Entwicklung und Umsetzung des Arbeitsansatzes "Community Coaching" beteiligt, berät Kommunen besonders in Ostdeutschland und verfasste mehrere Publikationen zu den Gefährdungen der demokratischen Kultur. Dierk Borstel verfügt über langjährige Erfahrungen in der politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen sowie in der Umsetzung soziologischer Kommunalstudien. Er ist Autor mehrerer Kommunalstudien und war an zahlreichen sozialen Installationen im Bereich demokratischer Kultur beteiligt. Er war Koordinator der Initiative der VNG Verbundnetz Gas AG Leipzig „Verbundnetz für Deokratie und Toleranz (VDT) und kooperierte mit verschiedenen Wirtschaftsunternehmen. Derzeitig arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Greifswald sowie an Projekten des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld mit. Mehr Informationen hier!
Claudia Dantschke ist studierte Arabistin und arbeitet seit 1993 als freie Journalistin zu den Themen Islam, Islamismus, Antisemitismus sowie Migration und Integration. Seit Dezember 2001 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH Berlin und führte in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Mitte Kommunalstudien zu demokratiegefährdenden Phänomenen und Möglichkeiten der demokratischen Intervention durch. In Berlin-Mitte koordinierte sie im Bereich Community Coaching ein Projekt mit dem Schwerpunkt Integration und Islamismus. Zu den Themen Türkischer Ultranationalismus, Islamismus (Organisationen, Strukturen und Einstellungsmuster) und Antisemitismus ist sie als Autorin und Beraterin der ZDK gGmbH für kommunale Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Einrichtungen tätig und bietet im Kontext von EXIT-Deutschland Beratung für Familien und Organisationen an.
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Ulrike Krause
Magistra Artium, studierte Kulturwissenschaften, Polonistik und Deutsch als Fremdsprache. Außerdem ist sie ausgebildete und zertif. Fachfrau für Projektmanagement und hat Weiterbildungen in Jugend- und Sozialarbeit absolviert. Seit 2007 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH und Koordinatorin des Verbundnetzes für Demokratie und Toleranz (VDT) der VNG Verbundnetz Gas AG Leipzig sowie Koordinatorin der Initiative "Jugendfeuerwehren für Demokratie und Toleranz" in Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen dieser Initiative leitet sie auch die Geschichtswerkstätten der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. Seit 2009 betreut sie daneben den Projektbereich ZDK.
Gabriel Landgraf
ist Mitarbeiter von EXIT-Deutschland. Er ist ehemaliges Führungsmitglied nazistischer Gruppen in Berlin wie der "Berliner Alternative Südost" und dem "Märkischen Heimatschutz-Sektion Berlin" und berichtet heute von seinen Erfahrungen innerhalb der rechtsextremen Szene und berät Eltern im Rahmen der EXIT-Familienhilfe. Er nimmt an wissenschaftlichen Arbeiten der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH teil und ist Mitbegründer der Initiative "Alles aussteigen - der Scheiß endet hier".
Bernd Wagner
studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Diplom-Kriminalist und Kriminaloberrat a.D., war er nach der Wende in der DDR Leiter der Abteilung Staatsschutz des Zentralen Krimalamtes (ZKA) der DDR und nach der Vereinigung des Gemeinsamen Landeskriminalamtes der Neuen Bundesländer (GLKA). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Frankfurt/Main im Rahmen des Aktionsprogramms gegen Aggression und Gewalt Jugendlicher in den Neuen Bundesländern /AgAG) sowie des Mobilen Beratungsteams (MBT) des Landes Brandenburg. 1997 gründete er das Zentrum Demokratische Kultur (ZDK), seit 2003 ist er Geschäftsführer der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, wissenschaftlicher Leiter und Koordinator der Projekte, Initiativen und wissenschaftlichen Arbeiten der Gesellschaft. Bernd Wagner ist zusammen mit Ingo Hasselbach Gründer von EXIT-Deutschland. Er arbeitet seit über 20 Jahren systematisch in den Themenfeldern Rechtsextremismus und Gewalt. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in der Analyse des Extremismus, der Gewalt und der Entwicklung von gegenstrategischen Modellen und Projekten der Zivilgesellschaft und der Demokratischen Kultur. Er publizierte vielfach zu Fragen des Rechtsextremismus und beschäftigt sich auch mit Fragen des Linksextremismus, Verschwörungstheorien und verschiedener Kulte sowie des Terrorismus. Bernd Wagner ist Mitglied des Beirats des Bündnisses für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt des Bundes, der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik und des Freundeskreises der Theodor-Heuss-Stiftung. Er ist Träger der Theodor-Heuss-Medaille.
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Ulrike Wagner
Studentin der Geografie und Politikwissenschaften und wissenschaftliche Assistentin der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. Sie ist beteiligt an Projekten "Demokratische Communities stärken".
Fabian Wichmann
Student der Erziehungswissenschaften und Germanistik und wissenschaftlicher Assistent der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. Er ist beteiligt an den Projekten "Demokratische Communities stärken", dem Lokalen Aktionsplan des Salzlandkreises im Projekt: "Geschichte und demokartische Identität - Pretzien im Wandel der Zeit" und in der Fallbetreung der EXIT-Familienhilfe.
Zu unserem Referentenpool gehören außerdem verschiedene Aussteiger aus der rechtsextremen Szene. Zusätzlich kooperieren wir mit zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen und pädagogischen Einrichtungen. Sprechen Sie uns bei Interesse an! Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl von Referenten.