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Die DDR

Die Deutsche Demokratische Republik, genannt DDR, begann ihr staatliches Leben am 7. Oktober 1949 und beendete es am 2. Oktober 1990. Sie war eine marxistisch-leninistische Diktatur, die aus sowjetbolschewistischen und nationalkommunistischen Ideologiekonstrukten und einer staatlichen Reichserbschaft bestand. Ihre führende politische Partei war die Sozialistische Einheitspartei Deutschland  (SED), die von 1946 bis 1990 bestand.

Die anderen Parteien der DDR trugen ihre Macht in in der Nationalen Front mit, eine Koalition der Gleichen war die dafür geschaffene Nationale Front des demokratischen Deutschland, wie es euphemistisch hieß, nicht. Zwei Partei wurden sogar komplett von der SED geschaffen, die National Demokratische Partei Deutschlands (NDPD) und die Deutsche Bauernpartei (DBD), um den Einfluss auf die jeweilige Klientel, Nationalkonservative, ehmalige NS-ler, völkische, später Intelligenz und Bauern/LPGler politisch sichern zu können, da Menschen zahlenmäßig gesehen kostbar waren.Der "Klassenfeind" konnte nur teilweise enteignet und vertrieben werden oder wie in der SU verhungert, gefoltert, erschossen und in Konzentrations-, Arbeitslager gesteckt werden konnten. Deshalb kamen "subtilere" Methoden zur Machtsicherung zum Einsatz: Wandel durch Annäherung und Beteiligung und "psychologisch-juristische" Repression, ideologische Manipulation, genannt Agitation und Propaganda und "psychologische Kriegsführung".

Die DDR war ein Ergebnis der imperialen Machtpolitiken und des Kalten Krieges der Allierten des 2. Weltkrieges. Ihre Funktionen waren die Speerspitze und die Geisel der Sowjetunion zu sein. Zugleich sollte sie ein Aushängeschild des Sozialismus in Europa sein. Nach ihrem Selbstverständnis war sie die Verwirklichung des Antifaschismus und die Konsequenz der Einheitsfront der deutschen Arbeiterklasse.

Gegenüber der kapitalistischen Bundesrepublik Deutschland (BRD) wollte sie der bessere Deutschland sein, ein Land, in dem sich die "fortschrittlichen" Traditionen und Erbschaften versammeln würden. Sie sollte das Land der sozialistischen Revolution auf deutschem Boden sein.

Die Macht in der DDR wurde bis 1957 mit der UdSSR faktisch geteilt. Danach war die Sowjetunion Führungsmacht der DDR und des gesamten Ostblocks. Die Entschlüsse des Politbüros des ZH der KPdSU und des Pateichefs war auch für die SED und dessen Politbüros Gesetz und hatten ihnen "schöpferisch" zu entsprechen. Das bekam Walter Ulbricht zu spüren, als Leonid Breschnew 1971 seiner politisch und auch mental überdrüssig wurde: Sein Adlatus Erich Honecker und Breschnewscher Leibjäger entmachte den Chef mit Hilfe der bewaffneten Staatssicherheit und hielt ihn in Hausarrest, ein Schicksal, was er dann mit dem kommunistischen Häretiker Robert Havemann teilte.

Geschichte(n) der DDR

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